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Privatsphäre

Privater im Internet surfen

Jede Website, die Sie besuchen, versucht, Sie quer durchs Internet zu verfolgen. Ein paar kostenlose Änderungen an Ihrem Browser verringern diese Verfolgung drastisch.

Während Sie sich im Internet bewegen, verfolgen Werbe- und Analyseunternehmen Sie still und leise von Seite zu Seite und erstellen dabei ein Profil Ihrer Interessen, Ihrer Gesundheit, Ihrer Finanzen und Ihrer Gewohnheiten. Eine Handvoll kostenloser Änderungen macht einen echten Unterschied.

Tracking in einer Minute erklärt

Websites verwenden Cookies und ähnliche Techniken, um Ihren Browser wiederzuerkennen. „Drittanbieter“-Cookies — gesetzt von anderen Unternehmen als der besuchten Website — lassen Werbetreibende Sie über verschiedene Websites hinweg verfolgen. Sie zu blockieren, ist der größte einzelne Gewinn.

Wählen Sie einen datenschutzfreundlichen Browser

Mehrere kostenlose Browser blockieren bereits werkseitig viele Tracker — siehe unser Verzeichnis für privates Surfen. Öffnen Sie unabhängig davon, welchen Sie nutzen, die Datenschutzeinstellungen, stellen Sie den Tracking-Schutz auf Streng und aktivieren Sie „Cookies von Drittanbietern blockieren“. Eine seriöse Inhaltsblocker-Erweiterung blockiert außerdem Werbung und versteckte Tracker und lässt Seiten schneller laden.

Wechseln Sie Ihre Suchmaschine

Ihre Suchanfragen verraten viel über Sie. Datenschutzfreundliche Suchmaschinen erstellen kein Profil von Ihnen, wie es die Standardanbieter tun — die Standardsuchmaschine lässt sich in weniger als einer Minute in den Browsereinstellungen ändern.

Gehen Sie richtig mit Cookie-Bannern um

Diese „Wir respektieren Ihre Privatsphäre“-Banner sind wichtig. Wählen Sie „Alle ablehnen“ oder „Nur notwendige“ statt „Alle akzeptieren“, wann immer diese Option existiert — Gesetze wie die DSGVO geben Ihnen das Recht, nicht notwendiges Tracking abzulehnen.

Was der Inkognito-Modus wirklich bewirkt

Der private Modus oder Inkognito-Modus verhindert lediglich, dass Ihr Browser Verlauf und Cookies auf Ihrem eigenen Gerät speichert — praktisch bei einem gemeinsam genutzten Computer. Er verbirgt Ihre Aktivität nicht vor Websites, Ihrem Internetanbieter oder Ihrem Arbeitgeber, und er macht Sie nicht anonym.

Weitere Schritte

  • Deaktivieren Sie die Anzeigenpersonalisierung in Ihren Google-, Microsoft- und Apple-Konten
  • Überprüfen und löschen Sie regelmäßig den gespeicherten Such- und Standortverlauf
  • Ziehen Sie ein seriöses VPN in öffentlichen WLANs oder zum Verbergen Ihres Surfverhaltens vor Ihrem Anbieter in Betracht — meiden Sie aber kostenlose VPNs, die mit Ihren Daten Geld verdienen
  • Für Situationen mit hohem Risiko bietet der kostenlose Tor-Browser die stärkste Anonymität