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Privatsphäre

Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Privatsphäre in sozialen Netzwerken

Soziale Plattformen sind von Haus aus darauf ausgelegt, alles zu teilen. Eine kurze Überprüfung der Einstellungen gibt Ihnen die Kontrolle darüber zurück, wer Ihr Leben sieht.

Sie müssen soziale Medien nicht aufgeben, um sich zu schützen. Eine gezielte, einmalige Überprüfung Ihrer Einstellungen gibt Ihnen die Kontrolle zurück.

1. Entscheiden Sie, wer Ihre Beiträge sehen kann

Die wichtigste Einstellung ist Ihre Standard-Zielgruppe. Stellen Sie Beiträge auf Nur Freunde — oder machen Sie das ganze Konto privat — statt auf Öffentlich. Viele Plattformen bieten außerdem eine Schaltfläche „frühere Beiträge einschränken“ für alles, was Sie zuvor geteilt haben.

2. Entschlacken Sie Ihr öffentliches Profil

Selbst bei privaten Beiträgen können Teile Ihres Profils öffentlich bleiben. Entfernen Sie Ihr vollständiges Geburtsdatum, Ihre Telefonnummer, Ihren Wohnort, Arbeitgeber und Ihre E-Mail-Adresse — genau die Angaben, die Betrüger und Identitätsdiebe sammeln. Überlegen Sie zweimal, bevor Sie Ihren Standort in Echtzeit, Bordkarten, die Schule Ihrer Kinder oder Antworten auf gängige Sicherheitsfragen veröffentlichen.

3. Kontrollieren Sie Markierungen

Aktivieren Sie die Markierungsüberprüfung, damit Sie Markierungen genehmigen müssen, bevor sie auf Ihrem Profil erscheinen, und schalten Sie die Gesichtserkennung aus, wo sie angeboten wird.

4. Reduzieren Sie das Werbe-Tracking

  • Schalten Sie personalisierte Werbung aus, wo dies möglich ist
  • Verhindern Sie, dass die Plattform Daten von Partnern und anderen Websites über Sie nutzt
  • Trennen Sie die Verbindung zu Drittanbieter-Apps, bei denen Sie sich einmal angemeldet haben, die Sie aber nicht mehr nutzen

5. Deaktivieren Sie den Standortverlauf

Prüfen Sie, ob die App Ihren Standort im Hintergrund aufzeichnet. Stellen Sie den Standortzugriff auf „Nur bei Verwendung der App“ oder deaktivieren Sie ihn ganz, und löschen Sie den gespeicherten Standortverlauf.

Machen Sie einen jährlichen Check-up

Plattformen ändern ihre Einstellungen und Standardwerte häufig. Nehmen Sie sich einmal im Jahr zehn Minuten Zeit, um das oben Genannte erneut zu prüfen — die meisten großen Plattformen bieten dafür ein geführtes „Datenschutz-Check-up“-Tool. Und die wirksamste Gewohnheit überhaupt kostet nichts: einfach etwas weniger öffentlich teilen. Siehe auch Ihren digitalen Fußabdruck.