So sichern Sie Ihr Heim-WLAN in fünf Schritten
Ihr Router schützt jedes Gerät im Haus — trotzdem rührt kaum jemand an seinen Einstellungen. Fünf schnelle Änderungen schließen die häufigsten Sicherheitslücken.
Alles in Ihrem Zuhause — Laptops, Smartphones, Kameras, smarte Lautsprecher — verbindet sich über ein einziges Gerät. Es abzusichern dauert einmalig zehn Minuten.
1. Ändern Sie das Administrator-Passwort des Routers
Das Passwort für die Einstellungsseite des Routers lautet werksseitig oft admin/admin — und Standardpasswörter sind frei im Internet einsehbar. Melden Sie sich am Router an (die Adresse steht auf seinem Etikett) und vergeben Sie ein starkes, einzigartiges Administrator-Passwort.
2. Setzen Sie auf starke WLAN-Verschlüsselung
Wählen Sie in den WLAN-Einstellungen WPA3 — oder WPA2, falls das die beste verfügbare Option ist — sowie ein langes WLAN-Passwort. Lassen Sie niemals ein offenes Netzwerk stehen, und ersetzen Sie jeden Router, der nur das veraltete WEP unterstützt.
3. Aktivieren Sie automatische Firmware-Updates
Über Sicherheitslücken in Routern werden Geräte in Botnetze eingegliedert. Falls Ihr Router eine automatische Aktualisierung anbietet, schalten Sie sie ein; wurde er seit Jahren nicht aktualisiert, bitten Sie Ihren Internetanbieter um ein Ersatzgerät.
4. Richten Sie ein Gastnetzwerk ein
Geben Sie Besuchern — und smarten Haushaltsgeräten — ein eigenes Netzwerk. Wird eine billige smarte Steckdose einmal gekapert, kommt sie so nicht an Ihren Laptop oder Ihre Dateien heran.
5. Schalten Sie ab, was Sie nicht nutzen
Funktionen wie WPS (die Ein-Knopf-Verbindung) und die Fernverwaltung sind häufige Einfallstore für Angriffe. Deaktivieren Sie sie in den Einstellungen, sofern Sie sie nicht ausdrücklich benötigen.
Das war's schon. In Kombination mit automatischen Updates auf Ihren Geräten und Zwei-Faktor-Anmeldungen macht ein abgesicherter Router Ihr Heimnetzwerk zu einem harten Ziel.